fundiert und frech
Le roi, c’est moi
«Fundiert und frech» – für mich ist das eine Haltung, um in anspruchsvollen Situationen neues Land zu gewinnen.
Besonders dann, wenn ein grosser Verlust oder eine Krankheitsdiagnose das Leben auf den Kopf stellt.
Auf einmal kann alles anders sein, als es gestern noch war.
Gewohnte Bahnen enden, und wir stehen vor Aufgaben, für die wir noch keine fertigen Lösungen haben.
Woher die Kraft nehmen für das, was kommt?
Und wozu überhaupt?

In meiner Arbeit – und im eigenen Leben – sehe ich immer wieder: Was in solchen Momenten das Blatt wenden kann, ist ein Plan, auf den wir wirklich Lust haben.
Hier kommt für mich das «Freche» ins Spiel.
Frech – Mut zum unverschämten Entwurf
Das Wort «frech» wurzelt historisch in Begriffen wie unverschämt, übermütig oder begehrend.
Grossartige Eigenschaften, die wir uns zurückholen dürfen.
Was passiert, wenn ich die Vernunft mal hinter den Mond verbanne und mental über die Stränge schlage?
Wenn alles möglich wäre: Wie sieht mein Traumleben nach dieser Krise aus?
Was fällt mir ein, wenn ich jedes «Aber» konsequent vertage?
Wenn mir nach der Geburt
meines dritten Kindes
jemand gesagt hätte,
«du kannst trotzdem noch
ein Studium machen»,
hätte ich geantwortet:
«Das geht nicht.»
Irgendwann fing ich an,
mit dem Gedanken spielen.
Etwas später war ich an der Uni.
Ich bin sicher: Auch Sie kennen diese Art von Erfahrung aus dem eigenen Leben. Meine Klientinnen und Klienten finden fast immer Beispiele dafür, selbst wenn sie anfangs glauben, es gäbe keine.
Wir können in unseren Köpfen Platz für Neues schaffen, indem wir das Gewünschte konkret machen.
Wir dürfen vermeintlich Verrücktes denken.
Es ver-rückt den Horizont dessen, was wir für möglich halten.
Es hebt unsere Energie.
Und plötzlich sehen wir machbare Schritte.
Nur: Die «Abers» in unseren Köpfen haben auch eine enorme Kraft.
Das darf ich doch nicht. Das schaffe ich nie.
Genau deshalb braucht es auch ein «Fundiert».
Fundiert – den Dingen auf den Grund gehen
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht – aber ich finde selten gute Lösungen, wenn ich innere Widerstände ignoriere.
Die Neurowissenschaft sagt: Über 95 % unseres Denkens läuft unbewusst ab und steuert uns, ohne dass wir es merken.
Wir stecken nicht fest, weil wir etwas falsch machen. Wir stecken fest, weil wir blinde Flecken haben.
Wir können das ändern.

Zielführend finde ich, den inneren «Abers» Worte zu geben:
- In welchen Situationen tauchen sie auf?
- Was für Gefühle kommen dann hoch?
- Was für Gedanken?
Kennen Sie das Märchen «Rumpelstilzchen»? Die Königin sagt seinen Namen – und genau dann verliert der Kobold seine Macht.
So ist es auch mit unseren Überzeugungen.
Wenn wir erkennen, was uns festhält, entsteht Raum für neue Sichtweisen und neue Handlungsfähigkeit.

Die eigenen Rumpelstilzchen beim Namen nennen und frisch und frech über die Stränge denken – damit gewinnen wir etwas Entscheidendes zurück: die Regie über das eigene Leben. Le roi, c’est moi.
In diesem Sinn begleite ich Sie gerne und halte für Sie den Fokus auf das, was Ihnen wichtig ist.
Sie können einfach Kontakt mit mir aufnehmen:
