Presse

Von 2010 bis 2019 war Christine Süssmann für die Stadt Zürich für Entwicklung und Leitung einer neuen Kulturinstitution zum Thema Tod verantwortlich das Friedhof Forum. Mit Partner*innen aus Kultur und Praxis realisierte sie rund 200 Projekte: Veranstaltungen, Ausstellungen, Publikationen.

Die Tätigkeit löste eine rege Medientätigkeit aus. Eine Auswahl von Print-, Video- und Audiobeiträgen gibt’s auf dieser Seite.

Interviews mit Christine Süssmann

«Den Tod zu sehen, macht Lust auf Eigensinn.» Lachen über den Tod, Probeliegen im Sarg: Christine Süssmann hat das Sterben aus der Gruft geholt und frischen Wind in das Gespräch zum Tod gebracht. Nun verlässt sie das städtische Friedhof Forum.
Diverse Zürcher Lokalzeitungen, 2.12.2019

«Die Toten hinterlassen Material im Volumen von fünf Prime Towers.» Interview über die Ausstellung «Die letzte Ordnung. Tote hinterlassen Dinge».
Tages-Anzeiger, 4.3.2019
Link zur Ausstellung

«Sterben ist keine Randerscheinung.» An Allerheiligen gedenken viele ihrer toten Angehörigen. Die Kulturwissenschafterin Christine Süssmann über die Angst vor dem Sterben.
Tages-Anzeiger, 31.10.2016

«Die Grenze des Todes zu sehen, das macht meine Restzeit dichter.» Christine Süssmann zum Thema Zeit.
VISIT, Dezember 2015

Auf den Kopf stellen und Altes neu denken. Porträt von Christine Süssmann, Leiterin Friedhof Forum.
reformiert, Juli 2014

Über das Friedhof Forum

Ein Ort, an dem der Tod mit Leben gefüllt wird. Im Friedhof Forum Zürich gibt es Raum und Zeit, um sich auf verschiedene Arten mit der Sterblichkeit auseinanderzusetzen.
Doppelpunkt, Nr. 45 / 2018

Dem Tod im 21. Jahrhundert eine Bühne zu geben, ist eine Herausforderung. Christine Süssmann stellt das Friedhof Forum vor. 
Fachzeitschrift Psychotherapie im Alter, 2/13, 2016

Haben Sie sich schon mal überlegt, was passiert, wenn jemand aus ihrer Familie plötzlich stirbt? Oder was mit ihrer Familie ist, wenn Sie plötzlich gehen müssen? Filmbeitrag von Teletop, 4.11.2015.

Das «Büro für die letzte Reise». Eine Exkursion ins Friedhof Forum in Zürich. Bericht von Prof. Dr. Stefanie Becker, Leiterin Institut Alter der Berner Fachhochschule.
BHF-impuls, September 2014

Exponat der ersten Ausstellung im Friedhof Forum, «verschieden bis zuletzt»

Filmbericht von SRF Schweiz über die 2011 in Kraft gesetzte neue Grabmalverordnung der Stadt Zürich und das im September 2012 eröffnete Friedhof Forum, dessen erste Ausstellung sich den neuen Gestaltungsmöglichkeiten auf Friedhöfen widmete.
SRF Schweiz aktuell, 4.10.2012
Link zur Ausstellung

Über Ausstellungen

4. September 2018 – 20. Februar 2020
Die letzte Ordnung. Tote hinterlassen Dinge

Manchmal ist der Tod ganz handfest. Zum Beispiel, wenn es darum geht, Wohnräume verstorbener Personen zu räumen. Die Ausstellung handelte von der Triage vorgefundener Dinge, von Menschen, die sich kümmern, von Beziehungen über den Tod hinaus.

Link zur Ausstellung

Was geschieht mit meinem Besitz, wenn ich einmal nicht mehr da bin? SRF2 hat bei Christine Süssmann und Cornelia Staffelbach, den Macherinnen der Ausstellung «Die letzte Ordnung. Tote hinterlassen Dinge», nachgefragt.
Audiobeitrag von SRF2 Kultur, 30.8.2018

Mostre: L’ultima pulizia a casa del caro estinto. A Zurigo, nel primo «Forum cimiteriale» svizzero, un’esposizione sul materiale che resta dopo un decesso Da tenere o da buttare? Un viaggio tra i tesori, le cianfrusaglie e le scelte di chi ha il compito di sgomberare.
Corriere del Ticino, 31.1.2019


6. Juli 2017 – 21. Juni 2018
«Sterben Sie wohl.» Illustrationen und Objekte zum Tod

Illustration von Pierre Thomé, Zürich

Eine unverblümte Auseinandersetzung mit dem Ende.

Die Ausstellung zeigte Werke von Christoph Abbrederis, Christophe Badoux, Kaye Blegvad, Peter Blegvad, Patrick Chapatte, Chrigel Farner, Andy Fischli, Andreas Gefe, hoi Keramik, it’s raining elephants, Tina Good, Anna Haas, Laura Jurt, Nicolas Mahler, Max, Céline Meyrat, Daniel Müller, Lina Müller, Jared Muralt, Noyau, Thomas Ott, Pause ohne Ende, Anja Peter, Stefanie Sager, Luca Schenardi, Stephan Schmitz, Pierre Thomé, Ruedi Widmer, Helge Reumann, Seico Kollektiv, Nadine Spengler, Caroline Sury, Milva Stutz, Martina Walther

Das Friedhof Forum realisierte diese Ausstellung in Kooperation mit der Hochschule Luzern – Design & Kunst, Studienrichtung Illustration.

Link zur Ausstellung

arttv.ch hat Eindrücke zur dieser Ausstellung im Friedhof Forum eingefangen. Publiziert am 8.6.2018.

«Provokativer Zugang zum Tod.» Filmbericht von Teletop. Publiziert am 18.7.2017.

Wie lustig darf der Tod denn sein? «Sterben Sie wohl» heisst eine Ausstellung des Stadtzürcher Friedhof Forums. Sie zeigt auch die lustigen Seiten des Todes.
Audiobeitrag von SRF 1, Regionaljournal Zürich-Schaffhausen, 3.7.2017


16. Juni 2016 – 1. Juni 2017
Der Leichnam

Illustration von Jupe Haegler, Zürich

Die Ausstellung setzte sich mit dem toten Körper auseinander, den wir nicht mehr erfahren. In Autobiografien, im Bild, in Ritualen oder Zahlen, auf dem Friedhof – an verschiedenen Orten suchte und fragte sie nach dem Leichnam.

Mit Beiträgen von Corina Caduff, Martin Illi, Reiner Sörries, Cornelia Staffelbach, Christine Süssmann u. a.

Link zur Ausstellung

Was sollen Zürcherinnen und Zürcher mit der Ausstellung anfangen? Und worum geht es beim theatralischen Rundgang «Amores Mortis»? Fragen des Tages-Anzeigers.
Tages-Anzeiger, 7.9.2016

Ausstellung «Der Leichnam», 16.6.2016 – 28.4.2017. Das Friedhof Forum in Zürich: ein einzigartiges Konzept und eine aussergewöhnliche Ausstellung.
Eternity, August 2016


11. Juni 2015 – 16. April 2016
«Solange ich lebe, kriegt mich der Tod nicht.» Friedhofsgänge mit Schriftstellern

« Mit einem Bein im Grab. Das beschreibt mein Leben.» DBC Pierre auf dem Friedhof Panteón Dolores, Monterrey, Mexiko, Foto: Tobias Wenzel

Von Neuseeland bis Argentinien: Der Journalist Tobias Wenzel hat Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf Friedhöfen getroffen. Entstanden sind grossformatige Fotografien und Gedanken über Leben und Tod. Das Friedhof Forum zeigte sie in einer zweiteiligen Ausstellung (11.6.2015 – 16.4.2016).

Link zur Ausstellung

Zürich entdeckt seine Toten. Die anregende Ausstellung zeigt: Neben den Spaziergängern hat nun auch die Stadtverwaltung das Potenzial der Zürcher Friedhöfe entdeckt, und zwar in mehrfacher Hinsicht. 
NZZ-Blog, 24.6.2015

Ausstellung «Solange ich lebe, kriegt mich der Tod nicht» 
Die Konstellation von Literatur und Tod hat eine innere Logik. Tobias Wenzel ist ihr auf der Spur.
journal21.ch, 21.9.2015


9. Mai – 29. November 2014
«Keine Ahnung.» Recherchen zu Tod, Friedhof, Erinnern und Vergessen

Keine Ahnung. Um diesem Umstand zu begegnen, bespielen Studierende verschiedener Gestaltungsrichtungen das Friedhof Forum als Labor. Die Ausstellung des Friedhof Forums wurde in Kooperation mit der F+F Schule für Kunst & Design und der ETH Zürich D-ARCH / Architektur + Kunst realisiert.

Link zur Ausstellung

Den Tod hinterfragen. Der Friedhof Sihlfeld in Zürich wird überbaut: Die Gräber weichen einem 2000-Watt-Quartier mit Shoppingmall, Büros und Familienwohnungen. Baubeginn ist am 7. Oktober 2014. So steht es auf der Bautafel am Eingang zum Friedhof. Doch so todernst wie das Schild daherkommt, ist die Sache nicht.
Hochparterre, 9.5.2014

Den Friedhof Sihlfeld in eine Wohnanlage umwandeln? Die Bautafel vor dem Friedhof Sihlfeld gehört zur aktuellen Ausstellung im Friedhof Forum und sorgte für einige rote Köpfe im Quartier.
Audiobeitrag von Radio 24, 24.5.2014

Über den Trauerautomaten

Vom Sommer 2018 bis Ende 2019 war vor dem Friedhof Forum ein Trauerautomat platziert, der von der Designerin Lea Hofer entwickelt und realisiert worden war. Er sorgte für einiges Aufsehen.

The Grief Machine. Ein Youtuber aus Kanada drehte einen Video zum Trauerautomaten vor dem Friedhof Forum. Veröffentlicht auf Youtube am 7.9.2019.

Schweizer Designerin entwickelt Trauerautomaten. «Die Resonanz war riesig und sehr gespalten. Der Automat hat polarisiert. Mein Ziel war eine Diskussion, und die hat stattgefunden», erzählt die Designerin im Interview.
bestattungskultur, 5.2019

Über Veranstaltungen

Das Freudenmädchen und die Leichenbitterin, datiert auf 1844, Urheber: Franz Hegi und David Hess. (Bild: Zentralbibliothek Zürich)

Vor dem Tod sind alle ungleich. Ein Bericht zu den Führungen, die Friedhof Forum und der Frauenstadtrundgang an der Langen Nacht der Zürcher Museen 2019 anboten. 
NZZ, 4.9.2019 
Link zur Veranstaltung

Totentanz beim Grossmünster Zürich, 1581, Darstellung von Wick, Johann Jakob

Als gewalttätige Poltergeister in Zürich alles durcheinanderwarfen. Unter dem Titel «Gespenstisches Zürich» erzählte die Historikerin Eveline Szarka im Friedhof Forum von Spukerscheinungen in der Zwinglistadt.
Tages-Anzeiger, 28.5.2019
Link zur Veranstaltung

Hildegard E. Keller und Christof Burkard, Bild von Johannes Puch, ORF

Der Nachruf als Chance
Wieso überlassen wir anderen die Rückschau auf unser Leben? Die Zürcher Literaturwissenschafterin Hildegard Keller zeigt im Friedhof Forum, wie man seinen eigenen Nachruf schreibt.
Schweiz am Wochenende, 23.3.2019
Link zur Veranstaltung

Martin Waltz

Fremde Heimat
Der Schauspieler Martin Waltz stand an drei Abenden auf dem Programm des Friedhof Forums und las Texte von neun Autoren und Autorinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die alle in Zürich bestattet sind.
Migros-Magazin 35/2018
Link zur Veranstaltung

Susanne Wigh-Mäsak

Ökologisch – auch nach dem Tod. SRF Kultur berichtet über die Promession, einer alternativen Bestattungsmethode, die von der Schwedin Wigh-Mäsak entwickelt wurde. Die Biologin stand im Oktober 2017 auf dem Programm des Friedhof Forums.
SRF Kultur, 18.2.2018
Link zur Veranstaltung

«Der erste Gedanke ist: Sofort weg damit.» Franziska Maurer betreut Eltern, deren Baby während der Schwangerschaft oder bei der Geburt gestorben ist. Die Hebamme und Dozentin stand am 3. Mai 2017 gemeinsam mit Stefan Suter, einem betroffenen Vater, mit einem Vortrag zum Thema «Kindsverlust. Wenn Geburt und Tod zusammenfallen» auf dem Programm des Friedhof Forums.
Tages-Anzeiger, 3.5.2017
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Amores Mortis, Theatralischer Parcours auf dem nächtlichen Friedhof. Amores Mortis ist eine Eigenproduktion des Friedhof Forums. Sie wurde 2016/2017 mehrmals in Zürich, später auch in anderen Gemeinden aufgeführt. Im Herbst 2016 war TeleZüri dabei, im Rahmen einer Beitragsserie über Friedhöfe. Der Bericht zu Amores Mortis beginnt ab Minute 2:30
TeleZüri, 13.10.2016
Link zur Veranstaltung

Zurich propose une pièce de théâtre dans un de ses cimetières. La ville de Zurich a créé une performance théâtrale dans l’un de ses cimetières. La pièce «Amores mortis» sera jouée le week-end prochain à l’occasion de la Nuit des musées dans le cimetière de Sihlfeld. C’est une initiative du «Forum des cimetières», une organisation de la ville qui veut ouvrir la discussion sur la mort, encore largement taboue.
Audiobeitrag von Radio Télévision Suisse RTS, 30.8.2016, 12.30 h

Konzert «Geistertrio». Am 22.4.2016 trat Deborah Marchetti mit ihrem Kammerorchester «Musik im Rausch» im ehemaligen Krematorium auf dem Friedhof Sihlfeld auf. Der Video dazu wurde am 2.8.2016 auf Youtube publiziert.

Teaser zum Konzert «Lieder zum Schluss» im alten Krematorium auf dem Friedhof Sihlfeld in Zürich, 1.7.2015
Publiziert am 26.6.2015

Bestattungsfeier für August Bebel auf dem Friedhof Sihlfed, August 1913: Bebels Tochter Frida mit ihrem Sohn. Bild: Sozialarchiv Zürich

Trauerkleidung im Wandel der Zeit. Darüber referierte Nicole Schmidt, Dozentin für Modegeschichte an der F+F Schule für Kunst & Design am 22.10.2014.
Höngger, 9.10.2014
Link zur Veranstaltung

Totenstadt unter der Erde. Am 20.11.2014 standen ein Student und ein Professor der EPFL mit einem utopischen Projekt für den Friedhof Sihlfeld auf dem Programm des Friedhof Forums: «Common Ground – Zentralfriedhof neu gedacht». 
NZZ, 19.11.2014

Geisterstunde auf dem Friedhof
Filmbericht des Tages-Anzeigers über die Grusellesung des Friedhof Forums an der Langen Nacht der Zürcher Museen am 7.9. 2013.
Tages-Anzeiger, 9.9.2013

Über Bücher

C. Süssmann / C. Staffelbach, Die letzte Ordnung. Tote hinterlassen Dinge, Zürich 2019

Das Buch erschien zur gleichnamigen Ausstellung im Friedhof Forum, die sich mit dem Räumen von Häusern, Wohnungen und Zimmern von Verstorbenen auseinandersetzte. 

Christine Süssmann / Cornelia Staffelbach
Die letzte Ordnung. Tote hinterlassen Dinge
hrsg. vom Friedhof Forum, Zürich 2019
kartoniert, 122 Seiten
ISBN 978-3-9524142-2-4
Fr. 22.–
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«I highly recommend this book to researchers specifically interested in, and anyone having to deal with, these matters. It makes one acutely aware of how the agency of the dead complicates the disposal of their stuff.» 
Anne Kjærsgaard, Radboud University / NL, 19.8.2019


Das Eigene, herausgegeben vom Friedhof Forum, 2013, nach einer Idee von Nora Fehr

Ein Buch-Unikat mit Werken von 65 Persönlichkeiten über ihre «letzte Reise». Designerin Christa de Carouge, Bühnenartistin Nadeschkin, Künstler Gottfried Honegger und viele weitere Persönlichkeiten aus Kultur, Medien und Politik setzten sich in spielerischem Ernst mit dem eigenen Tod auseinander.

Ein Jahr später wurde eine Printversion herausgegeben:

Das Eigene
hrsg. vom Friedhof Forum
nach einer Idee und unter der Leitung von Nora Fehr
Zürich 2014
kartoniert, 314 Seiten
ISBN 978-3-9524142-1-7
Fr. 18.–
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«Der Tod ist schlicht ein Schrecken.»

Performance von Christa de Carouge, Buchvernissage von «Das Eigene» am 26.4.2013

Stimmen an der Buchvernissage von «Das Eigene», am 26.4.2013.
Filmbeitrag des Tages-Anzeigers, 26.4.2013

Im Grab gibt’s keine W-LAN-Verbindung. Wenn prominente Zürcher sich mit dem Tod beschäftigen, ist das zuweilen komisch. Buchbesprechung zu «Das Eigene».
Zürich Nord, 12.4.2014


C. Süssmann / D. Müller, Kremation. Vom Verbrennen der Toten in Zürich, Zürich 2013

Ein Buch über Kremation? Ja, denn der Umgang mit verstorbenen Menschen betrifft früher oder später alle. Nur reden wir kaum darüber.

Eine sorgfältig gemachte Publikation zu existenziellen Fragen, für Menschen in Zürich und anderswo.

Christine Süssmann / Daniel Müller
Kremation. Vom Verbrennen der Toten in Zürich
Zürich, 2013
Hardcover, 240 Seiten
ISBN 978-39524142-0-0
Fr. 19.–
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Darf ich mein Grosi ins Blumenkistli auf dem Balkon streuen? Neun von zehn Zürchern lassen sich kremieren – das wirft Fragen auf.
Blick am Abend, 30.5.2013

Als der Totenwächter umging. Zürcher lassen sich heute lieber kremieren als in der Erde bestatten. Früher aber befürchteten viele, dass sie als Scheintote verbrannt würden, wie ein neues Buch zeigt.
Tages-Anzeiger, 27.6.2013